{"id":1032,"date":"2003-08-02T18:00:21","date_gmt":"2003-08-02T18:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1032"},"modified":"2012-10-25T15:29:56","modified_gmt":"2012-10-25T15:29:56","slug":"enof-_-finissage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1032","title":{"rendered":"EN\/OF _ Finissage"},"content":{"rendered":"<p>02.08.2003 \/ 18:00 Uhr<br \/>\nguestroom \/ heeresbaeckerei-kultur<\/p>\n<p><strong>Christina Kubisch &amp; Boris Hegenbart<\/strong><br \/>\n&#8222;Elektrisches Pflichtjahr&#8220; &#8211; Klangperformance<\/p>\n<p>&#8222;Elektrisches Pflichtjahr&#8220; &#8211; 1981 machte ich meine letzte live Performance in Lyon, Frankreich. Mehr als zwanzig Jahre sp\u00e4ter nahm ich den Faden in einer Stadt in Nordschweden wieder auf. Beide Male handelte es sich um eine gemeinsame Performance mit einem anderen K\u00fcnstler, die Zusammenarbeit mit anderen hat mich in diesem Bereich immer mehr interessiert als das Solo. Ende der 80er Jahre begann ich nach einer l\u00e4ngeren Phase der Auseinandersetzung mit dem Medium Licht u.a. auch mit Solarenergie zu experimentieren. Dabei faszinierte mich das Ph\u00e4nomen, dass Abl\u00e4ufe in der Natur ganze Zyklen mit Klangver\u00e4nderungen strukturieren k\u00f6nnen. Sonnenaufgang, D\u00e4mmerung, verschiedene Tageszeiten und Wetterverh\u00e4ltnisse wirken direkt auf das akustische Geschehen ein. Ich begann, kleine Klangmodule zu entwickeln, die wie V\u00f6gel, Insekten oder andere naturverwandte Kl\u00e4nge wirkten, jedoch nicht genau zu identifizieren waren. Auch solargesteuerte Ultraschallmodule, die durch niedrige Energiestr\u00f6me h\u00f6rbar wurden, geh\u00f6rten dazu. Die erste \u00f6ffentliche Installation mit Solarmodulen fand dann 1991 in Tango, Japan statt. Seitdem sind zahlreiche Installationen mit Solarenergie, tempor\u00e4r und auch dauerhaft, entstanden. Ein Teil dieses selbst entwickelten Instrumentariums ist im Opernhaus von Umea, Schweden, anl\u00e4sslich einer Performance mit der T\u00e4nzerin Lotta Melin zum ersten Mal live in einer Performance verwendet worden. Die Energie f\u00fcr die Klangmodule wurde durch k\u00fcnstliche Lichtquellen von der T\u00e4nzerin und mir gesteuert, so dass Licht nicht nur h\u00f6rbar sondern auch sichtbar wurde. &#8222;Elektrisches Pflichtjahr&#8220; ist eine Fortf\u00fchrung der lichtgesteuerten live Performances. (Christina Kubisch)<\/p>\n<p>Christina Kubisch (Berlin) ist als Klangk\u00fcnstlerin international bekannt. Nachdem sie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr live aufgetreten war, fand im Fr\u00fchjahr 2003 in Umea, Schweden, eine gemeinsame Performance mit der T\u00e4nzerin Lotta Melin statt. Kleine Klangmodule, aktiviert und gesteuert durch Lichtquellen, bildeten das akustische, von den Akteurinnen bespielte Material. Die Performance &#8222;Elektrisches Pflichtjahr&#8220;, mit der Kubisch in Zusammenarbeit mit Boris Hegenbart erstmals seit vielen Jahren wieder in Berlin auftritt, ist eine Fortf\u00fchrung dieser lichtgesteuerten Live Performance.<\/p>\n<p>Boris Hegenbart (Berlin) arbeitet als Computer-Klang-K\u00fcnstler und gr\u00fcndete 1996 [#\/TAU], ein Projekt, das elektronische und humanoide Kl\u00e4nge verbindet. Hegenbart verwendet f\u00fcr seine Klangst\u00fccke, die aus Loops mit geschichtetem Soundmaterial bestehen, u.a. Interview- und Au\u00dfenaufnahmen sowie synthetisch generierte und atmosph\u00e4rische Kl\u00e4nge. Neben der Auff\u00fchrung improvisierter Solost\u00fccke tritt [#\/TAU] regelm\u00e4\u00dfig zusammen mit anderen K\u00fcnstlern auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.08.2003 \/ 18:00 Uhr guestroom \/ heeresbaeckerei-kultur Christina Kubisch &amp; Boris Hegenbart &#8222;Elektrisches Pflichtjahr&#8220; &#8211; Klangperformance &#8222;Elektrisches Pflichtjahr&#8220; &#8211; 1981 machte ich meine letzte live Performance in Lyon, Frankreich. Mehr als zwanzig Jahre sp\u00e4ter nahm ich den Faden in einer Stadt in Nordschweden wieder auf. Beide Male handelte es sich um eine gemeinsame Performance mit einem anderen K\u00fcnstler, die Zusammenarbeit mit anderen hat mich in diesem Bereich immer mehr interessiert als das Solo. Ende der 80er Jahre begann ich nach einer l\u00e4ngeren Phase der Auseinandersetzung mit dem Medium Licht u.a. auch mit Solarenergie zu experimentieren. 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