{"id":1104,"date":"2002-10-27T00:00:56","date_gmt":"2002-10-27T00:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1104"},"modified":"2012-09-28T21:29:28","modified_gmt":"2012-09-28T21:29:28","slug":"john-cage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1104","title":{"rendered":"John Cage"},"content":{"rendered":"<p>27.10.2002<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof<\/p>\n<p><strong>&#8222;Music of Changes&#8220; &#8211; Book I-IV<\/strong><br \/>\nTania Chen (Piano)<\/p>\n<p>&#8222;Music of Changes&#8220; (1951) ist ein zentrales Solo-Werk von John Cage f\u00fcr Klavier. Interpretiert wird das St\u00fcck von Tania Chen, einer jungen Pianistin, die in Gro\u00dfbritannien als herausragende Performerin gefeiert wird und mit ihrer Cage-Adaption nach einem Konzert im Purcell Room des South Bank Kunstcenters nun auch in Berlin gastiert. Tania Chen wurde am Royal College of Music wie am\u00a0 Goldsmith College ausgebildet. Als Vertreterin einer jungen Generation von Musikerinnen gilt sie als eine der f\u00fchrenden Interpretinnen zeitgen\u00f6ssischer Klaviermusik. Mit &#8222;Music of Changes&#8220; spielt sie ein St\u00fcck von John Cage, das sich besonders durch einen grundlegenden Aspekt seiner Kompositionen auszeichnet, den Begriff der &#8222;indeterminacy&#8220; (Unbestimmtheit). &#8222;Das I Ching diente als Quelle, um Kompositionsmerkmale zu bestimmen \u2013 wie etwa Tonh\u00f6he, Dynamik, Pedaleinsatz und Stille. Mit dieser Komposition steht Cage zwischen seinen fr\u00fcheren Forschungen zu rhythmischen Strukturen und Sequenzen und der radikalen Unbestimmtheit seiner sp\u00e4teren Werke. Die Tabellen, die zur Komposition der Music of Changes verwendet wurden, bezogen sich auf die visuelle Erscheinung des I Ching. Cage arbeitet mit einem strengen Ansatz, um den Klang zu \u201abefreien\u2018, ihn von subjektiven und romantischen Tendenzen frei zu halten. Cage bietet dem Performer die Herausforderung, jeden konventionellen pianistischen und musikalischen Stil in Form von Technik, Phrasierung und Gef\u00fchl zu vergessen; im Kern ist der Zugang zu Kl\u00e4ngen einer unersch\u00fctterlichen Objektivit\u00e4t verpflichtet. Die stillen Passagen k\u00f6nnen wie offene Fenster f\u00fcr die Ger\u00e4usche aus der Umgebung funktionieren. Die strenge Sch\u00f6nheit von Cages Musik betont das Leben der Kl\u00e4nge in diesem konzentriert meditativen und zugleich mitunter gewaltt\u00e4tigen St\u00fcck.&#8220;<\/p>\n<p>Nach der Pr\u00e4sentation der Musikwerke Bildender K\u00fcnstler im Rahmen der &#8222;MaerzMusik&#8220; und des musikalischen Begleitprogramms &#8222;Paral.lel&#8220; zur Ausstellung &#8222;Big Sur. Neue Spanische Kunst&#8220; im Haus unseres Kooperations-Partners Hamburger Bahnhof, f\u00fchren die Freunde Guter Musik Berlin e.V. ihre Veranstaltungen im Jahr 2002 im Museum f\u00fcr Gegenwart mit einer losen Folge sonnt\u00e4glicher Konzerte zu John Cage fort.<\/p>\n<p>Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart, Berlin in Kooperation mit Freunde Guter Musik Berlin e.V. Erm\u00f6glicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie und die Initiative Neue Musik Berlin e.V. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung der C. Bechstein AG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.10.2002 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof &#8222;Music of Changes&#8220; &#8211; Book I-IV Tania Chen (Piano) &#8222;Music of Changes&#8220; (1951) ist ein zentrales Solo-Werk von John Cage f\u00fcr Klavier. 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