{"id":1175,"date":"2002-03-11T19:00:08","date_gmt":"2002-03-11T19:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1175"},"modified":"2012-10-02T17:28:19","modified_gmt":"2012-10-02T17:28:19","slug":"christian-marclay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1175","title":{"rendered":"Christian Marclay"},"content":{"rendered":"<p>11.03.2002 \/ 19:00 Uhr<br \/>\nNeue Nationalgalerie \/ Obere Halle<\/p>\n<p><strong>Graffiti Composition<\/strong> (UA)<br \/>\nEnsemble zeitkratzer, Dirigent: Butch Morris<br \/>\nShelley Hirsch &#8211; Stimme, Anthony Coleman &#8211; Klavier<\/p>\n<p>In Berlin ist Marclay l\u00e4ngst eine bekannte Gr\u00f6\u00dfe. Anl\u00e4sslich des 10j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Freunde Guter Musik Berlin inszenierte Marclay, 1993 als Stipendiat des DAAD in der Stadt, mit &#8222;Berlin Mix&#8220; ein riesiges Simultankonzert. Statt Platten zu samplen, arrangierte er das vielf\u00e4ltige Repertoire von \u00fcber 180 Musikern aller Stile und Gattungen zu einem polyphonen und multikulturellen Musik-Tableau. Einige Jahre sp\u00e4ter konnte sich jeder &#8222;Berliner&#8220; selbst an einer kollektiven stadtweiten Komposition beteiligen. Christian Marclay lie\u00df 1996 in seiner Arbeit &#8222;Graffiti Composition&#8220; im Rahmen von &#8222;sonambiente \u2013 festival f\u00fcr h\u00f6ren und sehen&#8220; 5.000 leere Notenbl\u00e4tter in der gesamten Stadt plakatieren, als Einladung an die \u00d6ffentlichkeit, Noten oder jede Art von Graffiti darauf zu hinterlassen. Die so entstandenen &#8222;Kompositionen&#8220; wurden fotografisch dokumentiert, eine Auswahl dieser Fotos stellte Marclay sp\u00e4ter f\u00fcr eine druckgrafische Edition zusammen. Auf der Grundlage dieser Edition werden nun Teile der umfangreichen, kollektiv erstellten Partitur erstmals musikalisch realisiert. Die von Christian Marclay eingeladenen Musiker weisen allesamt gro\u00dfe Erfahrungen im Umgang mit offenen Notationen und improvisatorischen Formen auf. Butch Morris geh\u00f6rt als Leiter der bekannten &#8222;Conduction&#8220;-Projekte, einer Art dirigierter kollektiver Improvisationsmusik, zu den Schl\u00fcsselfiguren der internationalen Improvisationsszene. Er arbeitet in diesem Projekt mit dem in Berlin ans\u00e4ssigen Ensemble zeitkratzer zusammen. Shelley Hirsch ist international bekannt als extrem wandlungsf\u00e4hige Stimmk\u00fcnstlerin, der Keyboarder Anthony Coleman als exzentrischer Pendler zwischen Jazz und E-Avantgarde. Eine Auswahl der von den Musikern interpretierten Partituren wird zur Urauff\u00fchrung in der oberen Halle der Neuen Nationalgalerie ausgestellt.<\/p>\n<p><strong>Konzeption:<\/strong> Ingrid Buschmann, Gabriele Knapstein, Matthias Osterwold<\/p>\n<p>In Kooperation mit Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart, Berlin und MaerzMusik 2002 \u2013 Festival f\u00fcr aktuelle Musik \/ Berliner Festspiele.\u00a0Mit Unterst\u00fctzung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musikwerke-bildender-kuenstler.de \" target=\"_blank\">www.musikwerke-bildender-kuenstler.de <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11.03.2002 \/ 19:00 Uhr Neue Nationalgalerie \/ Obere Halle Graffiti Composition (UA) Ensemble zeitkratzer, Dirigent: Butch Morris Shelley Hirsch &#8211; Stimme, Anthony Coleman &#8211; Klavier In Berlin ist Marclay l\u00e4ngst eine bekannte Gr\u00f6\u00dfe. 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