{"id":1330,"date":"2001-07-21T00:00:35","date_gmt":"2001-07-21T00:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1330"},"modified":"2012-10-02T18:21:44","modified_gmt":"2012-10-02T18:21:44","slug":"chris-newman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1330","title":{"rendered":"Chris Newman"},"content":{"rendered":"<p>21.07.2001<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof<\/p>\n<p><strong>Ghost Symphony<\/strong> &#8211;\u00a0Installed Concert<br \/>\nKammerensemble Neue Musik Berlin<br \/>\nSprecher: Chris Newman<\/p>\n<p>&#8222;Es handelt sich um Live-Installationen, in denen jeweils zwei medial unterschiedliche Arbeiten kombiniert werden, die auf die gleiche Weise entstanden sind. Beide verwenden eine \u00e4hnliche Technik, um ein Modell einer existenziellen Situation herzustellen. Vier Musikst\u00fccke f\u00fcr Kammerensemble werden entweder mit gesprochenem Text, Video (Diptychon-Projektion) oder einer Malerei-Installation kombiniert.<\/p>\n<p>Die Technik des Zusammenfaltens zum Beispiel, die das Material n\u00e4her an sich selbst heranf\u00fchrt (was immer mein Bestreben ist), um es eher zu schichten anstatt es aneinander zu reihen, damit sich die Chronologie wendet, findet man (bis zu einem gewissen Punkt) in der &#8222;Symphony (1981) with folded Poem (1991)&#8220; (bei dem die S\u00e4tze miteinander vertauscht werden). Diesen zwei medialen Elementen n\u00e4here ich mich vor dem gleichen Hintergrund, lasse sie dann den Ball aufgreifen, der ihnen zugespielt wird (in jedem Fall die gleiche Art von Ball) und lasse sie mit ihm in ihre jeweils eigenen speziellen Bereiche laufen.<\/p>\n<p>Es ist mir eine besondere Freude, sie wieder zusammenzuf\u00fchren und sie in einem einzigen Raum zu installieren, wobei ich die Art, in der sie geschaffen wurden, als eine Indikation f\u00fcr ihre Plazierung innerhalb des Raumes benutze. Diese Arten der Kombination werfen nat\u00fcrlich die Frage auf, ob ein Medium zeitgebunden ist oder nicht.\u00a0So werden die Bilder und die Musikst\u00fccke zum Beispiel in &#8222;Ghost Symphony (1998) with Explanation (1995)&#8220; auf eine spezielle Weise kombiniert und installiert (inklusive der Positionierung der Musiker). Entsprechend der Art, in der die St\u00fccke entstanden sind, werden die Bilder nur f\u00fcr die Dauer des Musikst\u00fccks, des Live-Events, zu sehen sein, d.h. f\u00fcr circa 25 Minuten \u2013 wie eine Ausstellung, die nur 25 Minuten dauert \u2013 was bedeutet, dass die aktive Zeit der Live-Arbeit hier die statische Zeit des visuellen Elements bestimmt. (Au\u00dferdem ist das Publikum somit gezwungen, sich die Bilder 25 Minuten lang anzuschauen.)&#8220; (Chris Newman)<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin. Gef\u00f6rdert durch Initiative Neue Musik Berlin e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21.07.2001 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Ghost Symphony &#8211;\u00a0Installed Concert Kammerensemble Neue Musik Berlin Sprecher: Chris Newman &#8222;Es handelt sich um Live-Installationen, in denen jeweils zwei medial unterschiedliche Arbeiten kombiniert werden, die auf die gleiche Weise entstanden sind. Beide verwenden eine \u00e4hnliche Technik, um ein Modell einer existenziellen Situation herzustellen. Vier Musikst\u00fccke f\u00fcr Kammerensemble werden entweder mit gesprochenem Text, Video (Diptychon-Projektion) oder einer Malerei-Installation kombiniert. 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