{"id":1334,"date":"2001-07-22T00:00:50","date_gmt":"2001-07-22T00:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1334"},"modified":"2012-10-02T18:30:08","modified_gmt":"2012-10-02T18:30:08","slug":"morton-feldman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1334","title":{"rendered":"Morton Feldman"},"content":{"rendered":"<p>22.07.2001<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof<\/p>\n<p><strong>The Abstract Experience <\/strong><br \/>\nPhilipp Vandre &#8211; Klavier<br \/>\nEinf\u00fchrung: Volker Straebel<\/p>\n<p>Morton Feldman (1926-1987) wird heute zumeist mit seinen sp\u00e4ten, oft mehrst\u00fcndigen, sanft repetitiven Kammerwerken identifiziert. Weniger bekannt ist Feldmans fr\u00fches Schaffen der 1950er Jahre, das bald den Vorbildern des Lehrers Stefan Wolpe und des Mentors John Cage entwuchs und eine ebenb\u00fcrtige \u00e4sthetische Position begr\u00fcndete. Legend\u00e4r sind die Konzerte, die in dieser Zeit der Pianist David Tudor mit Werken der sogenannten New York School, John Cage, Morton Feldman, Earle Brown und Christian Wolff, aber auch Wolpe, Boulez und Stockhausen in New York gab.<\/p>\n<p>Einige Klavierkompositionen Feldmans der 1950er Jahre gelangten sp\u00e4ter nicht zur Ver\u00f6ffentlichung. Erst 2000 gab der Berliner Musikwissenschaftler Volker Straebel eine kritische Edition des fr\u00fchen Klavierwerkes heraus, die auch die zuvor nur wenigen Spezialisten bekannten &#8222;Variations&#8220; (1951), den Zyklus &#8222;Nature Pieces&#8220; (1951) und die Nummern 3 und 4 der &#8222;Intermissions 1-6&#8220; (1950-53) enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Diese St\u00fccke wird der Heidelberger Pianist Philipp Vandr\u00e9 nun erstmals in Berlin vorstellen. Sie sind eingebettet in ein Programm mit anderen Klavierwerken Feldmans aus den 50er Jahren, das von dem Kurzfilm &#8222;Jackson Pollock&#8220; (1950-51) des Fotografen und Filmemachers Hans Namuth erg\u00e4nzt wird. Die Filmmusik, die diese k\u00fcnstlerische Dokumentation \u00fcber den abstrakten Expressionisten begleitet, stammt ebenfalls von Morton Feldman. Einen Kontrapunkt bildet schlie\u00dflich Feldmans letzte Klavierkomposition, &#8222;Palais de Mari&#8220; (1986). Sie belegt die Entwicklung, die die bereits in den fr\u00fchen Werken angelegten repetitiven Kompositionstechniken Feldmans genommen haben.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin. Gef\u00f6rdert durch Initiative Neue Musik Berlin e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.07.2001 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof The Abstract Experience Philipp Vandre &#8211; Klavier Einf\u00fchrung: Volker Straebel Morton Feldman (1926-1987) wird heute zumeist mit seinen sp\u00e4ten, oft mehrst\u00fcndigen, sanft repetitiven Kammerwerken identifiziert. Weniger bekannt ist Feldmans fr\u00fches Schaffen der 1950er Jahre, das bald den Vorbildern des Lehrers Stefan Wolpe und des Mentors John Cage entwuchs und eine ebenb\u00fcrtige \u00e4sthetische Position begr\u00fcndete. Legend\u00e4r sind die Konzerte, die in dieser Zeit der Pianist David Tudor mit Werken der sogenannten New York School, John Cage, Morton Feldman, Earle Brown und Christian Wolff, aber auch Wolpe, Boulez und Stockhausen in New York gab. Einige Klavierkompositionen Feldmans der 1950er Jahre gelangten sp\u00e4ter nicht zur Ver\u00f6ffentlichung. 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