{"id":1428,"date":"2000-06-18T00:00:08","date_gmt":"2000-06-18T00:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1428"},"modified":"2012-10-05T17:46:26","modified_gmt":"2012-10-05T17:46:26","slug":"rodney-graham","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1428","title":{"rendered":"Rodney Graham"},"content":{"rendered":"<p>18.06.2000<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof \/ Historische Halle<\/p>\n<p><strong>Parsifal (18. Juni 2000, 20:18:13 &#8211; 22:19:23 Uhr)<\/strong> UA<br \/>\nEchtzeit-Ausschnitt aus &#8222;Parsifal 1882 &#8211; 38.969.364.735 A.D.&#8220; f\u00fcr 12 Streicher und 9 Blasinstrumente<br \/>\nOrchester GENERATION BERLIN, Leitung: Christian von Borries<\/p>\n<p>Der 1949 in Vancouver geborene und dort lebende K\u00fcnstler Rodney Graham arbeitet seit mehr als 20 Jahren an gr\u00f6\u00dferen Werkkomplexen zu bestimmten historischen und kulturellen Kontexten, f\u00fcr die er sich verschiedener Medien wie Druckgrafik, Installation, Fotografie, Musik, Film und Video bedient. Sp\u00e4testens seit seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig 1997 und seiner Einzelausstellung in der Kunsthalle Wien 1999 ist Graham auch in Europa einem gr\u00f6\u00dferen Publikum bekannt. Zu den ersten musikalischen Arbeiten von Graham, der zur Zeit als Gast des DAAD in M\u00fcnchen und Berlin lebt, geh\u00f6rt die Partitur &#8222;Parsifal&#8220;. Sie beruht auf einer Anekdote \u00fcber die Urauff\u00fchrung von Wagners &#8222;Parsifal&#8220; 1882 in Bayreuth. Ihr zufolge wurde Engelbert Humperdinck, der Assistent von Wagner, zur \u00dcberbr\u00fcckung von technischen Schwierigkeiten w\u00e4hrend der Verwandlungsszene im ersten Akt der Oper aufgefordert, einige zus\u00e4tzliche Takte zu schreiben. In die in diesem Zusammenhang entstandene musikalische Schleife von Humperdincks Zusatzmusik setzt Grahams Komposition mit der Erg\u00e4nzung neuer, asynchroner Musikschleifen ein. Der K\u00fcnstler verfolgt diese Schleifen vom Jahr des Entstehens 1882 bis ins Jahr 38.969.364.735, dem Zeitpunkt, zu dem nach mathematischen Hochrechnungen das Orchester wieder mit sich synchronisiert sein wird. &#8222;Parsifal (18. Juni 2000, 20:18:13 \u2013 22:19:23 Uhr)&#8220; ist ein eigens f\u00fcr das Berliner Konzert errechneter Echtzeit-Ausschnitt aus dieser Komposition, die jenseits jeder vorstellbaren zeitlichen Dimension angesiedelt ist.<\/p>\n<p><strong>Kuratorinnen:<\/strong><br \/>\nIngrid Buschmann, Gabriele Knapstein<\/p>\n<p>In Kooperation mit Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin. Erm\u00f6glicht durch Hauptstadtkulturfonds und Verein der Freunde der Nationalgalerie.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musikwerke-bildender-kuenstler.de \" target=\"_blank\">www.musikwerke-bildender-kuenstler.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18.06.2000 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof \/ Historische Halle Parsifal (18. 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