{"id":1515,"date":"1999-12-01T00:00:47","date_gmt":"1999-12-01T00:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=1515"},"modified":"2012-10-05T19:51:11","modified_gmt":"2012-10-05T19:51:11","slug":"hermann-nitsch-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1515","title":{"rendered":"Hermann Nitsch"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>01.12.1999<br \/>\nKunst- und Ausstellungshalle, Bonn<\/p>\n<p><strong>Die Musik des 6-Tage-Spiels<\/strong> 1998 (Ausschnitte)<br \/>\nOrchesterkonzert mit 40 Musikern, Dirigent: Andrea Cusumano<\/p>\n<p>L\u00e4rmmusik, Schreich\u00f6re und Ger\u00e4usche aller Art bilden einen integralen Bestandteil der Aktionen des 1938 in Wien geborenen Hermann Nitsch, der sein gro\u00dfangelegtes, gesamtkunstwerkliches Theaterkonzept unter dem Begriff des &#8222;Orgien-Mysterien-Theaters&#8220; seit den 60er Jahren verfolgt. Aus seiner Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlern wie G\u00fcnter Brus, Dieter Roth, Gerhard R\u00fchm, Oswald Wiener u.a. entstanden daneben in den 70er Jahren die Konzerte und Schallplattenproduktionen mit dem Titel &#8222;Selten geh\u00f6rte Musik&#8220;. Au\u00dferdem entstanden Kompositionen des K\u00fcnstlers f\u00fcr Orgel sowie Orchesterst\u00fccke.<\/p>\n<p>Am 3. August 1998 begann mit Sonnenaufgang im Schlo\u00df Prinzendorf, Nieder\u00f6sterreich, das Sechstagespiel von Hermann Nitsch, das sich \u00fcber sechs Tage und sechs N\u00e4chte erstreckte. Nach einer detailliert festgelegten Partitur agierten insgesamt 150 Akteure und ein 150k\u00f6pfiges Orchester, begleitet von Blas- und Heurigenmusikern sowie einem Chor.\u00a0&#8222;Das Sechstagespiel ist eine Komposition von realen Geschehnissen, das \u00fcber alle f\u00fcnf Sinne erfahrbar ist &#8230; Die sechs Tage und sechs N\u00e4chte sind vergleichbar einer sechss\u00e4tzigen Symphonie, in der dramatische und meditative S\u00e4tze einander abwechseln und erg\u00e4nzen.&#8220; (H.N.)<\/p>\n<p>Das Fest gilt als H\u00f6hepunkt im k\u00fcnstlerischen Schaffen von Hermann Nitsch. Seine Partitur bildet die Grundlage f\u00fcr die konzertante Auff\u00fchrung der &#8222;Musik des 6-Tage-Spiels&#8220;, die nach ihrer Urauff\u00fchrung in Wien im Oktober 1999 nun in Berlin und in Bonn gespielt wird. Aus der umfangreichen Partitur des Sechstagespiels hat Hermann Nitsch Ausschnitte des 1., 3. und 5. Tages gew\u00e4hlt, die eine Auff\u00fchrung in 4 S\u00e4tzen f\u00fcr ein Orchester ergeben.<\/p>\n<p><strong>Konzeption<\/strong>:<br \/>\nIngrid Buschmann, Gabriele Knapstein, Matthias Osterwold<\/p>\n<p>In Kooperation mit Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin und Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Erm\u00f6glicht durch Verein der Freunde der Nationalgalerie.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong>:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musikwerke-bildender-kuenstler.de \" target=\"_blank\">www.musikwerke-bildender-kuenstler.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.12.1999 Kunst- und Ausstellungshalle, Bonn Die Musik des 6-Tage-Spiels 1998 (Ausschnitte) Orchesterkonzert mit 40 Musikern, Dirigent: Andrea Cusumano L\u00e4rmmusik, Schreich\u00f6re und Ger\u00e4usche aller Art bilden einen integralen Bestandteil der Aktionen des 1938 in Wien geborenen Hermann Nitsch, der sein gro\u00dfangelegtes, gesamtkunstwerkliches Theaterkonzept unter dem Begriff des &#8222;Orgien-Mysterien-Theaters&#8220; seit den 60er Jahren verfolgt. Aus seiner Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlern wie G\u00fcnter Brus, Dieter Roth, Gerhard R\u00fchm, Oswald Wiener u.a. entstanden daneben in den 70er Jahren die Konzerte und Schallplattenproduktionen mit dem Titel &#8222;Selten geh\u00f6rte Musik&#8220;. Au\u00dferdem entstanden Kompositionen des K\u00fcnstlers f\u00fcr Orgel sowie Orchesterst\u00fccke. Am 3. August 1998 begann mit Sonnenaufgang im Schlo\u00df Prinzendorf, Nieder\u00f6sterreich, das Sechstagespiel von Hermann Nitsch, das sich \u00fcber sechs Tage und sechs&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[31,3],"tags":[185,180],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1515"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1515"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1515\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1516,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1515\/revisions\/1516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}