{"id":1660,"date":"1999-05-04T00:00:26","date_gmt":"1999-05-04T00:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1660"},"modified":"2012-10-15T15:57:28","modified_gmt":"2012-10-15T15:57:28","slug":"hanne-darboven-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1660","title":{"rendered":"Hanne Darboven"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>04.05.1999<br \/>\nKunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn<\/p>\n<p><strong>opus 19 &amp; opus 20 (Ausz\u00fcge), Requiem 1985-88 &#8211; f\u00fcr Harmonium (UA)<br \/>\nopus 26 (Ausz\u00fcge), Quartett 1989\/90 &#8211; f\u00fcr Streichquartett<br \/>\nopus 38a &amp; opus 38b &#8211; Symphonie 1999ff. f\u00fcr Kammerorchester (UA) <\/strong><br \/>\nOrchester GENERATION BERLIN, Leitung: Christian von Borries<\/p>\n<p>Seit Ende der sechziger Jahre arbeitet Hanne Darboven, geboren 1941 in M\u00fcnchen und seit vielen Jahren in Hamburg zuhause, mit Zahlenadditionen nach Kalenderdaten, die sie in Zeichnungen und B\u00fcchern ausschreibt und in wand- bzw. raumgreifenden Installationen pr\u00e4sentiert. Seit 1980 \u00fcbersetzt sie die ihren visuellen Arbeiten zugrundeliegenden Zahlenkonstruktionen auch in musikalische Strukturen. Die Zahlen bestimmter Zeitrechnungen werden von ihr selbst in T\u00f6ne und musikalische Notationen umgesetzt und z.T. sp\u00e4ter von dem Musiker Friedrich Stoppa in konventionelle musikalische Partituren transkribiert sowie instrumentiert. Die N\u00e4he ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit zur Musik beschreibt Hanne Darboven wie folgt: &#8222;Meine Systeme sind numerische Konzepte, die nach den Gesetzen der Progression und\/oder der Reduktion arbeiten, in der Art eines musikalischen Themas mit Variationen.&#8220;<\/p>\n<p>Die in diesem Programm pr\u00e4sentierten musikalischen Werke von Hanne Darboven beruhen im Falle von &#8222;opus 19 &amp; opus 20&#8220; sowie von &#8222;opus 38&#8220; auf verschiedenen Quersummenberechnungen des Jahrhunderts \u2013 Berechnungen der Daten 1.1.00 bis 31.12.99 \u2013 und im Falle von &#8222;opus 26&#8220; auf Zahlenkonstruktionen, die sich aus der Zerlegung der Zahlen 1 bis 99 ergeben. Die Auff\u00fchrung der ausgew\u00e4hlten Werke macht somit Zahlenkonstruktionen akustisch erfahrbar, die die K\u00fcnstlerin in ihren bildk\u00fcnstlerischen Arbeiten verschiedentlich ausgeschrieben hat. Die in Ausz\u00fcgen vorgestellten Werke &#8222;opus 19 &amp; opus 20&#8220; gehen unmittelbar auf die Arbeit &#8222;Requiem&#8220; (1971\u20131985) zur\u00fcck, die aus etwa 45.000 Bl\u00e4ttern in 61 x 2 B\u00fcchern besteht und die neben literarischen Zitaten auch die Partitur zu Johann Sebastian Bachs &#8222;Toccata et Fuga d-Moll&#8220; zitiert. Mit der Auff\u00fchrung von St\u00fccken f\u00fcr Harmonium bzw. Orgel, f\u00fcr Streichquartett und f\u00fcr Kammerorchester aus unterschiedlichen Jahren soll ein Einblick in die Bandbreite des musikalischen \u0152uvres von Hanne Darboven erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p><strong>Konzeption:<\/strong><br \/>\nIngrid Buschmann, Gerd de Vries, Gabriele Knapstein, Matthias Osterwold<\/p>\n<p>In Kooperation mit Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin und Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Erm\u00f6glicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.05.1999 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn opus 19 &amp; opus 20 (Ausz\u00fcge), Requiem 1985-88 &#8211; f\u00fcr Harmonium (UA) opus 26 (Ausz\u00fcge), Quartett 1989\/90 &#8211; f\u00fcr Streichquartett opus 38a &amp; opus 38b &#8211; Symphonie 1999ff. f\u00fcr Kammerorchester (UA) Orchester GENERATION BERLIN, Leitung: Christian von Borries Seit Ende der sechziger Jahre arbeitet Hanne Darboven, geboren 1941 in M\u00fcnchen und seit vielen Jahren in Hamburg zuhause, mit Zahlenadditionen nach Kalenderdaten, die sie in Zeichnungen und B\u00fcchern ausschreibt und in wand- bzw. raumgreifenden Installationen pr\u00e4sentiert. Seit 1980 \u00fcbersetzt sie die ihren visuellen Arbeiten zugrundeliegenden Zahlenkonstruktionen auch in musikalische Strukturen. 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