{"id":1739,"date":"1999-01-16T10:00:01","date_gmt":"1999-01-16T10:00:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1739"},"modified":"2012-10-16T20:03:24","modified_gmt":"2012-10-16T20:03:24","slug":"small-pleasures","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1739","title":{"rendered":"Small Pleasures"},"content":{"rendered":"<p>16. &amp; 17.01.1999 \/ 10:00 &#8211; 20:00 Uhr<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof<\/p>\n<p><strong>Junge Britische Performance Art<\/strong><br \/>\nGastgeberin: Hayley Newman<br \/>\nmit Hayley Newman, Beaconsfield, Claire Shillito, Bruce Gilchrist, Susannah Hart, Project Dark<\/p>\n<p>Die 90er Jahre haben in London auch eine Wiederbelebung der performativen und grenz\u00fcberschreitenden Kunstformen gebracht. &#8222;Young British Performance Artists&#8220;, bequem abzuk\u00fcrzen YBPA, setzen sich \u00fcber die institutionellen Barrieren der Galerien und Kunstinstitutionen hinweg, stellen den Charakter des Kunstwerks als verk\u00e4ufliches Objekt infrage und operieren in oft subversiver, witziger und ironischer Manier mit den Dimensionen von Zeit, Raum, Ort, Person und Interaktion. Die Performerin Hayley Newman, die vor zwei Jahren in London ein gro\u00dfes einmonatiges Programm &#8222;Rude Mechanics&#8220; zum Thema &#8222;Visualisierung von Klang&#8220; gemeinsam mit David Crawforth, den finnischen Techno-Minimalisten von Panasonic und zahlreichen G\u00e4sten durchf\u00fchrte, ist Gastgeberin eines Wochenendes mit Performance-K\u00fcnstlern, denen sie sich pers\u00f6nlich verbunden f\u00fchlt. Das Programm besteht aus zwei Teilen: ein Tagesprogramm, bei dem die Performances direkt in der Ausstellung &#8222;Sensation&#8220; stattfinden, und ein Abendprogramm im &#8222;Aktionsraum&#8220;.<\/p>\n<p>Das Abendprogramm er\u00f6ffnet mit hochspannungsvollen Verbindungen von Klang und Licht. Susannah Hart illuminiert in &#8222;The Flasher&#8220; ihre K\u00f6rpersilhouette im 380 Volt-Licht eines Lichtbogen-Schwei\u00dfger\u00e4ts; Hayley Newman tritt bei &#8222;Shot in the Dark&#8220; in einem von Lichtblitzen aufgeladenen fluoreszierenden Kleid auf; &#8222;Project Dark&#8220; pr\u00e4sentieren ihren ber\u00fchmten, explosiven DJ-Set &#8222;Excited by Gramophones&#8220; mit einer Kollektion von Schallplatten aus Vinyl, Biskuits, Haaren, Glas, Holz und Stahl.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Wochenendes f\u00fchrt Beaconsfield zwischen den Besuchern der Ausstellung vier Duo-Aktionen durch, die gleichzeitig filmisch verarbeitet werden: drastische Kommentare zum Hype um die Ausstellung &#8222;Sensation&#8220; und die aktuelle britische Kunst. Hayley Newman plant erfreuliche kleine \u00dcberraschungen hier und da. Claire Shillito tritt dienstleistungsm\u00e4\u00dfig mit einzelnen Besuchern in pers\u00f6nlichen Kontakt und erforscht die m\u00f6gliche Peinlichkeit von Situationen. Bei entsprechender Eignung winkt den Kandidaten in &#8222;Discreet Escort&#8220; die pers\u00f6nliche Begegnung, Begleitung und Freundschaft der K\u00fcnstlerin, in &#8222;Fun Loving Female&#8220; darf der gl\u00fcckliche Kandidat nach erfolgreichem Bewerbungsgespr\u00e4ch im Februar zu n\u00e4chsten Station nach Amsterdam mitfahren, so wie nach Berlin ein Bewerber aus Nottingham mitkommt. Bruce Gilchrist demonstriert w\u00e4hrend der Mittagszeit im Caf\u00e9 sein interaktives Forschungsprojekt &#8222;Sonic Food Sculptor&#8220; mit viel klingendem Gem\u00fcse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. &amp; 17.01.1999 \/ 10:00 &#8211; 20:00 Uhr Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Junge Britische Performance Art Gastgeberin: Hayley Newman mit Hayley Newman, Beaconsfield, Claire Shillito, Bruce Gilchrist, Susannah Hart, Project Dark Die 90er Jahre haben in London auch eine Wiederbelebung der performativen und grenz\u00fcberschreitenden Kunstformen gebracht. &#8222;Young British Performance Artists&#8220;, bequem abzuk\u00fcrzen YBPA, setzen sich \u00fcber die institutionellen Barrieren der Galerien und Kunstinstitutionen hinweg, stellen den Charakter des Kunstwerks als verk\u00e4ufliches Objekt infrage und operieren in oft subversiver, witziger und ironischer Manier mit den Dimensionen von Zeit, Raum, Ort, Person und Interaktion. 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