{"id":182,"date":"2012-01-28T14:40:02","date_gmt":"2012-01-28T14:40:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=182"},"modified":"2014-01-02T14:12:24","modified_gmt":"2014-01-02T14:12:24","slug":"ryoji-ikeda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=182","title":{"rendered":"Ryoji Ikeda"},"content":{"rendered":"<p>28.01. &#8211; 09.04.2012<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof<br \/>\nMuseum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin | Ost- und Westfl\u00fcgel<\/p>\n<p><strong>db<\/strong><br \/>\nKomposition | Ausstellung<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9Uwe_Walter_1_kl.jpg\" rel=\"lightbox[182]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-400\" title=\"Ikeda_db_Hamburger Bahnhof_1012\u00a9Uwe_Walter\" src=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9Uwe_Walter_1_kl-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9Uwe_Walter_1_kl-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9Uwe_Walter_1_kl-210x140.jpg 210w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9Uwe_Walter_1_kl.jpg 394w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9_Uwe_Walter_2_kl.jpg\" rel=\"lightbox[182]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-401\" title=\"Ikeda_db_Hamburger Bahnhof_2012\u00a9Uwe_Walter\" src=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9_Uwe_Walter_2_kl-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9_Uwe_Walter_2_kl-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9_Uwe_Walter_2_kl-209x140.jpg 209w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Ikeda_\u00a9_Uwe_Walter_2_kl.jpg 394w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fotos: Uwe Walter<\/p>\n<p>Der japanische Komponist und Bildende K\u00fcnstler Ryoji Ikeda hat f\u00fcr den Hamburger Bahnhof eine Ausstellung konzipiert, die erstmals die beiden symmetrischen R\u00e4ume im Obergeschoss des Ost- und Westfl\u00fcgels des Museums kompositorisch miteinander verbindet. Der Ausstellungstitel \u00bbdb\u00ab (Abk. f\u00fcr Dezibel) greift diese Symmetrie auf und verweist gleichzeitig auf die komplement\u00e4re Beziehung der beiden Ausstellungsr\u00e4ume zueinander. Der von Ikeda entworfene wei\u00dfe Raum bildet das Pendant zum schwarzen Raum und umgekehrt, nicht nur in physikalischer Hinsicht (Helligkeit, Farbe), sondern auch in der konzeptionellen Anlage und im Modus der Wahrnehmung. Das Projekt versteht sich als Komposition, in der Zeit und Raum durch minimalsten Einsatz von Sound, Licht und visuellen Elementen geformt werden. Es ist die erste Einzelausstellung des K\u00fcnstlers in Deutschland.<\/p>\n<p>Die titelgebende Arbeit \u00bbdb\u00ab (2012) wird jeweils zentral in den beiden R\u00e4umen gezeigt. Sie besteht zum einen aus einem schwarzen Parabol-Lautsprecher mit besonders dichter Strahlweite, der eine reine Schallwelle in den wei\u00dfen Raum abgibt, und zum anderen aus einem lichtstarken Scheinwerfer, der einen wei\u00dfen Lichtstrahl in den schwarzen Raum projiziert. Der Sound ist auf eine stehende Sinuswelle reduziert, den einfachsten musikalischen Baustein. Jede Bewegung des Besuchers ver\u00e4ndert das Klangfeld im wei\u00dfen Raum und macht es individuell erfahrbar. Der Lichtkegel im schwarzen Raum besteht aus reinem wei\u00dfen Licht, das, vergleichbar mit dem wei\u00dfen Rauschen, alle Farben des Spektrums vereint. Er wird durch ein Loch in der Wand am Ende des Raums gef\u00fchrt und ist somit als wei\u00dfer Kreis wahrnehmbar. Auch hier beeinflusst die Bewegung des Besuchers die Wahrnehmung des Raums; sobald man den Lichtkegel durchquert, erhellt die Reflexion den dunklen Raum.<\/p>\n<p>Zwei weitere in der Ausstellung gezeigte Werkkomplexe, \u00bbthe irreducible [n\u00ba1-10]\u00ab (2009) und \u00bbthe transcendental [n\u00ba4]\u00ab (2012), verhalten sich ebenfalls komplement\u00e4r zueinander. Den in \u00e4u\u00dferster Reduktion schwarz auf schwarz gedruckten Zahlenfolgen mit jeweils \u00fcber 1 Million Ziffern in der zehnteiligen Pigmentdruckserie \u00bbthe irreducible\u00ab im wei\u00dfen Raum stehen die zehn Videoprojektionen von \u00bbthe transcendental\u00ab mit unendlichen Zahlenreihen in ultraschneller Bildfolge und daraus generierten Sounds im schwarzen Raum gegen\u00fcber. Beide Arbeiten beziehen sich auf die Repr\u00e4sentation von Unendlichkeit auf der Basis mathematischer Forschung. Der Besucher kann jeweils ein kleines Fragment dieser Unendlichkeit wie durch ein Fenster in der Wand sehen beziehungsweise h\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Ryoji Ikeda<\/strong> (geb. 1966, lebt in Paris)\u00a0 geh\u00f6rt seit Mitte der 1990er Jahre zu den international f\u00fchrenden Komponisten und K\u00fcnstlern im Bereich neuester digitaler Technologien und deren integrierten Einsatz in visuellen und akustischen Pr\u00e4sentationen. Seine Arbeiten basieren auf Zeit-Raum-Kompositionen, in denen das musikalische und visuelle Material auf ein Minimum reduziert wird: Sinuswellen, Soundimpulse, Lichtpixel und Zahlendaten. Er untersucht Klang, Zeit und Raum auf der Grundlage von mathematischen Methoden und transformiert sie in seinen Konzerten und Installationen zu einem intensiven Erlebnis f\u00fcr das Publikum.<\/p>\n<p>Die Ausstellung \u00bbdb\u00ab von Ryoji Ikeda findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe \u00bbMusikwerke Bildender K\u00fcnstler\u00ab, die seit 1999 von Freunde Guter Musik Berlin in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie und seit 2002 auch mit dem Festival MaerzMusik der Berliner Festspiele durchgef\u00fchrt wird. In der Reihe wurden bereits musikalische Werke und Installationen pr\u00e4sentiert von: Hanne Darboven, Yves Klein, Hermann Nitsch, Rodney Graham, Stephen Prina, Lawrence Weiner \/ Peter Gordon, Christian Marclay, K\u00e4the Kruse, Carsten Nicolai, Janet Cardiff &amp; George Bures Miller, Cory Arcangel und Egill S\u00e6bj\u00f6rnsson &amp; Marcia Moraes.<\/p>\n<p><strong>Kuratorinnen:<\/strong><br \/>\nIngrid Buschmann \/ Freunde Guter Musik Berlin e.V<br \/>\nGabriele Knapstein \/ Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof \u2013 Museum f\u00fcr Gegenwart \u2013 Berlin<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung von Freunde Guter Musik Berlin e.V. und\u00a0Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof \u2013 Museum f\u00fcr Gegenwart \u2013 Berlin.\u00a0In Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele \/ MaerzMusik 2012.\u00a0Gef\u00f6rdert durch Schering Stiftung und Hauptstadtkulturfonds.\u00a0Mit Dank an Sky Light, Paris und Gallery Koyanagi, Tokio.\u00a0Medienpartner: monopol, DE:BUG, zitty.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/www.musikwerke-bildender-kuenstler.de\" target=\"_blank\">www.musikwerke-bildender-kuenstler.de<br \/>\n<\/a><a href=\"http:\/\/www.ryojiikeda.com\" target=\"_blank\">w<\/a><a href=\"http:\/\/www.ryojiikeda.com\" target=\"_blank\">ww.ryojiikeda.com<\/a><\/p>\n<p><strong>Gef\u00f6rdert durch:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.scheringstiftung.de\"> www.scheringstiftung.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de\"> www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.01. &#8211; 09.04.2012 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Museum f\u00fcr Gegenwart &#8211; Berlin | Ost- und Westfl\u00fcgel db Komposition | Ausstellung Fotos: Uwe Walter Der japanische Komponist und Bildende K\u00fcnstler Ryoji Ikeda hat f\u00fcr den Hamburger Bahnhof eine Ausstellung konzipiert, die erstmals die beiden symmetrischen R\u00e4ume im Obergeschoss des Ost- und Westfl\u00fcgels des Museums kompositorisch miteinander verbindet. 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