{"id":1915,"date":"1998-04-19T18:30:34","date_gmt":"1998-04-19T18:30:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1915"},"modified":"2018-10-01T10:39:09","modified_gmt":"2018-10-01T10:39:09","slug":"fast-forwards-feeding-frenzy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1915","title":{"rendered":"Fast Forward&#8217;s Feeding Frenzy"},"content":{"rendered":"<p>19.04.1998<br \/>\nNationalgalerie im Hamburger Bahnhof<\/p>\n<p><strong>Ein kulinarisches Festkonzert <\/strong><br \/>\nmit Angelika B\u00f6hm &#8211; K\u00f6chin, Nicholas Bussmann &#8211; Cello, Ouhi Cha &#8211; K\u00f6chin, Amelia Cuni &#8211; Gesang, Axel D\u00f6rner &#8211; Trompete, Melissa Drier &#8211; K\u00f6chin, Werner Durand &#8211; Plexiglasr\u00f6hren, Akiko Hada &#8211; Video, Mechthild Katzorke &#8211; Video, Aleks Kolkowski &#8211; Geige, Silvia Ocougne &#8211; Gitarre, Gordon W. &#8211; Koch, Sandra Williams &#8211; K\u00f6chin<\/p>\n<p>Der in Berlin seit langem hoch gesch\u00e4tzte Material- und Objektperkussionist Fast Forward inszeniert am 19. April sein kulinarisches Konzert Feeding Frenzy (was so etwas wie F\u00fctterungsrausch bedeutet), in dem neben den musikalischen Aktionen die Herstellung und der Verzehr von Speisen im Zentrum stehen.<br \/>\n4 K\u00f6chinnen und 1 Koch aus verschiedenen L\u00e4ndern werden im Verlauf der kulinarischen Musikperformance bzw. der musikalischen Kochperformance eine Vielzahl kleiner H\u00e4ppchen und exotischer Leckereien zubereiten, die nach und nach dem Publikum serviert werden. Die Speisenfolge und der zeitliche Ablauf der Zubereitung wurden von Fast Forward gemeinsam mit den K\u00f6chen ausgearbeitet. In Analogie zu musikalischen Abl\u00e4ufen entsteht eine komplexe Komposition aus vielf\u00e4ltigsten appetitlichen K\u00f6stlichkeiten. Die Aktionen der K\u00f6che werden \u00fcber ein Soundsystem verst\u00e4rkt und bilden einen integralen Bestandteil der musikalischen Erfahrung.<br \/>\n4 Musiker und 2 Musikerinnen bereiten dazu spielerisch und improvisierend mit den f\u00fcr sie typischen Ingredienzen musikalische Leckereien auf der Basis einer zeitlich pr\u00e4zis strukturierten Partitur. Ihre pers\u00f6nlichen Stile tragen so in \u00e4hnlicher Weise zum Charakter der Auff\u00fchrung bei wie die individuellen und von verschiedenen internationalen K\u00fcchen gepr\u00e4gten K\u00fcnste der beteiligten K\u00f6che.<\/p>\n<p>Der Komponist und Performer <strong>Fast Forward <\/strong>trat schon einmal im Hamburger Bahnhof auf: 1989, vor beinahe 10 Jahren, inszenierte er Trommelfeuer in der damals leeren und ruinenhaften gro\u00dfen Bahnhofshalle &#8211; ein grandioses Spektakel, an dem neben Performern wie David Moss auch Baumaschinen und Pre\u00dfluftstampfer beteiligt waren. Fast Forward, in England geboren, lebt seit 1981 in New York. Bekannt wurde er durch seine zeitgen\u00f6ssischen Schlagzeugkompositionen, insbesondere f\u00fcr Steeldrums, und durch seine Werke f\u00fcr Musiktheater. Er studierte unter anderem bei Robert Ashley and David Behrman am Mills College in Oakland, Kalifornien.<\/p>\n<p><strong>Die Mitwirkenden sind<\/strong>: Angelika B\u00f6hm &#8211; Ex-Kunstpension N\u00fcrnberger Eck, jetzt Chefin des Caf\u00e9 Adler am Checkpoint Charlie. Ausgehend von ihrer schw\u00e4bischen Heimat erforscht sie die T\u00f6pfe der Welt. Nicholas Bussmann &#8211; Musiker mit Hang zum Cello, spielt in Formationen mit so sch\u00f6nen Namen wie No Doktor, Ich schwitze nie und Manialdi String Quartet. Ouhi Cha &#8211; koreanische Malerin in Berlin, kocht unglaublich gut und gerne. Amelia Cuni &#8211; italienische S\u00e4ngerin und T\u00e4nzerin, die meisterhaft klassischen indischen Dhrupad-Gesang beherrscht. Axel D\u00f6rner &#8211; bestens bekannt nicht nur in der Berliner Improvisationsszene, ein Meister auch der leisen Trompetenkl\u00e4nge. Melissa Drier &#8211; stilsichere Modejournalistin mit bestem Geschmack, den sie auch bei ihrem delikaten Kunst-Koch-Salon beweist. Werner Durand &#8211; Virtuose auf Plexiglasr\u00f6hren, Gr\u00fcnder und Leiter von 13th Tribe. Please excuse the delay&#8230; Akiko Hada &#8211; Videok\u00fcnstlerin, die ber\u00fchmteste blonde Japanerin in Berlin, treusorgende Mutter zweier Stoffh\u00e4schen im Teenageralter: Kousa und Usako. Mechthild Katzorke &#8211; alias Mex alias 1\/2 Anita, liebensw\u00fcrdige Videomacherin, hart am dokumentarischen Gegenstand, mit Drang nach Kolumbien. Aleks Kolkowski &#8211; Violinist aus London, mit Brithumor und darstellerischem Talent, m\u00f6chte gern die Zahl der interessanten Projekte, bei denen er mitwirkt, reduzieren. Warum nur? Silvia Ocougne &#8211; Gitarristin aus Brasilien, mit vielen Gitarren zum Wechseln und unverwechselbar lakonischem, subtilem, humorvollem Stil. Orchestra of Excited Strings, 13th Tribe. Gordon W. &#8211; Jack-Smith-Afficionado&amp;Impersonator aus Toronto, Gr\u00fcnder des Scharfness Instituts, mit der sch\u00e4rfsten und ges\u00fcndesten Gark\u00fcche. Sandra Williams &#8211; extra eingeflogene K\u00f6chin aus Toronto asiatischer Abstammung, Gourmet-Restaurant-gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Die Vorbereitung und Durchf\u00fchrung des Projekts wurde freundlich und gro\u00dfz\u00fcgig unterst\u00fctzt durch ein Stipendium des DAAD, das Fast Forward einen 2-monatigen Berlinaufenthalt erm\u00f6glichte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19.04.1998 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Ein kulinarisches Festkonzert mit Angelika B\u00f6hm &#8211; K\u00f6chin, Nicholas Bussmann &#8211; Cello, Ouhi Cha &#8211; K\u00f6chin, Amelia Cuni &#8211; Gesang, Axel D\u00f6rner &#8211; Trompete, Melissa Drier &#8211; K\u00f6chin, Werner Durand &#8211; Plexiglasr\u00f6hren, Akiko Hada &#8211; Video, Mechthild Katzorke &#8211; Video, Aleks Kolkowski &#8211; Geige, Silvia Ocougne &#8211; Gitarre, Gordon W. &#8211; Koch, Sandra Williams &#8211; K\u00f6chin Der in Berlin seit langem hoch gesch\u00e4tzte Material- und Objektperkussionist Fast Forward inszeniert am 19. 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