{"id":1946,"date":"1998-03-25T00:00:35","date_gmt":"1998-03-25T00:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1946"},"modified":"2012-10-22T16:12:32","modified_gmt":"2012-10-22T16:12:32","slug":"urban-aboriginal-polar-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=1946","title":{"rendered":"Urban + Aboriginal: Polar I"},"content":{"rendered":"<p>21.03 &#8211; 24.03.1998<br \/>\nHaus der Kulturen der Welt, Podewil<\/p>\n<p>Bereits seit 1985 veranstalten die Freunde Guter Musik Berlin e.V. ihr (wenn m\u00f6glich) j\u00e4hrliches Festival URBAN + ABORIGINAL, dessen Anliegen es ist, Musik und Performance im Spannungsfeld zwischen einheimischen Traditionen und globaler Zivilisation und Technik zu zeigen. Die aktuelle zw\u00f6lfte Ausgabe des Festivals widmet sich dem ARKTISCHEN RAUM. Erstmals wird dabei ein Thema \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren verfolgt: dem Einstieg in diesem Jahr wird ein umfangreicherer zweiter Teil im Jahr 1999 folgen.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit Haus der Kulturen der Welt und Podewil werden zun\u00e4chst drei Projekte vorgestellt: die nord-finnischen MIESKUORO HUUTAJAT (der &#8222;Chor der schreienden M\u00e4nner&#8220;), die Isl\u00e4nder REPTILICUS, eine Band zwischen Edda-Mythos und Noise-Performance, und schlie\u00dflich Shaman\u2018s Journey North, ein schamanistisches Ritual in der Begegnung einer samischen Yoikerin, eines kanadischen Irokesen und\u00a0 eines New Yorker Klangk\u00fcnstlers.<\/p>\n<p>Im kommenden Jahr folgen weitere Projekte aus der Polarregion. Die n\u00f6rdliche Kappe des Erdballs, die, verschiedenen Theorien zufolge, einstmals nicht nur \u00fcber Landbr\u00fccken topographisch miteinander verbunden war, sondern auch als urspr\u00fcnglich zusammenh\u00e4ngender sozio-kultureller Raum gedacht werden kann, ist die Heimat vielf\u00e4ltiger Kulturen. Eingeladen werden Vertreter der Eskimo- bzw. Inuit-Kultur aus Gr\u00f6nland, Kanada und Alaska, K\u00fcnstler aus Sibirien, Nordskandinavien und Island, aber auch Vertreter der Ainu, der Ureinwohner Japans.<br \/>\nSchamanistisch-animistische Rituale und epische Ges\u00e4nge, mit denen Geschichte und Mythen der arktischen V\u00f6lker \u00fcberliefert werden, sind ein gemeinsames Merkmal dieses riesigen nomadisch gepr\u00e4gten Kulturraums. Die eingeladenen Vertreter moderner, urbaner k\u00fcnstlerischer Formen \u00fcbernehmen selbstverst\u00e4ndlich internationale Stilph\u00e4nomene, sie greifen jedoch h\u00e4ufig auf alte Traditionen und Rituale ihrer Heimat zur\u00fcck, verwandeln sie sich an und er\u00f6ffnen so \u00fcberraschende und unerwartete Perspektiven auf Geschichte und Natur der arktischen Welt.<\/p>\n<p><strong>Programm: <\/strong><br \/>\nIngrid Buschmann, Matthias Osterwold, Dieter Scheyhing<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit Haus der Kulturen der Welt und Podewil. In Koproduktion mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Gef\u00f6rdert durch die Initiative Neue Musik Berlin e.V. und die Senatsverwaltung f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kultur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21.03 &#8211; 24.03.1998 Haus der Kulturen der Welt, Podewil Bereits seit 1985 veranstalten die Freunde Guter Musik Berlin e.V. ihr (wenn m\u00f6glich) j\u00e4hrliches Festival URBAN + ABORIGINAL, dessen Anliegen es ist, Musik und Performance im Spannungsfeld zwischen einheimischen Traditionen und globaler Zivilisation und Technik zu zeigen. Die aktuelle zw\u00f6lfte Ausgabe des Festivals widmet sich dem ARKTISCHEN RAUM. Erstmals wird dabei ein Thema \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren verfolgt: dem Einstieg in diesem Jahr wird ein umfangreicherer zweiter Teil im Jahr 1999 folgen. 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