{"id":2101,"date":"1997-11-23T14:00:57","date_gmt":"1997-11-23T14:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=2101"},"modified":"2012-10-25T16:02:43","modified_gmt":"2012-10-25T16:02:43","slug":"eliane-radigue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=2101","title":{"rendered":"Eliane Radigue"},"content":{"rendered":"<p>23.11.1997<br \/>\nGr\u00fcner Salon \/ Volksb\u00fchne<\/p>\n<p>Musik am Sonntagnachmittag 60<\/p>\n<p><strong>Adnos I-III <\/strong>(1974-82)<br \/>\nTonbandkonzert \/ Erstauff\u00fchrung des kompletten Zyklus, Gesamtdauer ca. 4 Stunden<\/p>\n<p>Eliane Radigue arbeitet mit elektronischen Kl\u00e4ngen, die ausschlie\u00dflich auf einem analogen Arp-Synthesizer erzeugt und auf Tonband aufgenommen werden. Ihre \u00c4sthetik ist minimalistisch, geradezu asketisch. Mit langen, angehaltenen, sich fast unmerklich ver\u00e4ndernden Kl\u00e4ngen schafft sie eine Atmosph\u00e4re, in der sich die Musik in einem kontinuierlichen Flu\u00df um den Zuh\u00f6rer zu bewegen scheint. Michel Chion beschrieb ihre Musik als so &#8222;unendlich diskret, da\u00df neben ihr jede andere Musik \u00e4rmelzupfend um Aufmerksamkeit zu heischen scheint.&#8220; Die drei St\u00fccke, die den Adnos-Zyklus bilden, sind noch nie zuvor in Ihrer Gesamtheit \u00f6ffentlich aufgef\u00fchrt worden. Wir stellen sie an einem langen Nachmittag im Gr\u00fcnen Salon vor, dessen Ambiente uns ideal erscheint f\u00fcr ein solches Unterfangen, das entspanntes, gleichwohl konzentriertes Zuh\u00f6ren erfordert.<\/p>\n<p>Eliane Radigue, geboren in Paris, studierte 1957-58 elektroakustische Techniken im Studio d&#8217;Essai bei Pierre Schaeffer und im Studio Apsome bei Pierre Henry, als dessen Assistentin sie 1967-68 erneut im Studio Apsome arbeitete. Sie befa\u00dfte sich ebenso mit klassischer Musik und spielte Harfe und Klavier. In den Jahren 1970-73 arbeitete sie w\u00e4hrend mehrerer l\u00e4ngerer USA-Aufenthalte zun\u00e4chst an der New York University School of the Arts, dann in den Elektronischen Studios der Iowa University und des California Institutes of the Arts. Seitdem kehrt sie regelm\u00e4\u00dfig in die USA zur\u00fcck, um ihre elektronische Musik aufzuf\u00fchren. Hier sind auch mehrere ihrer Werke auf Schallplatten und CDs ver\u00f6ffentlicht worden. Demn\u00e4chst wird &#8222;Trilogie de la Mort&#8220; bei Experimental Intermedia erscheinen. 1975 wurde sie Buddhistin und unterbrach s\u00e4mtliche musikalischen Aktivit\u00e4ten f\u00fcr 4 Jahre. Ein Teil ihrer folgenden Werke bezieht sich auf Leben und Werk des tibetanischen Meisters Milarepa, so auch der dritte Teil des Adnos-Zyklus.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit &#8222;Wie es ihr gef\u00e4llt&#8220; und dem Elektronischen Studio der TU Berlin. Gef\u00f6rdert durch die Initiative Neue Musik Berlin e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.11.1997 Gr\u00fcner Salon \/ Volksb\u00fchne Musik am Sonntagnachmittag 60 Adnos I-III (1974-82) Tonbandkonzert \/ Erstauff\u00fchrung des kompletten Zyklus, Gesamtdauer ca. 4 Stunden Eliane Radigue arbeitet mit elektronischen Kl\u00e4ngen, die ausschlie\u00dflich auf einem analogen Arp-Synthesizer erzeugt und auf Tonband aufgenommen werden. Ihre \u00c4sthetik ist minimalistisch, geradezu asketisch. Mit langen, angehaltenen, sich fast unmerklich ver\u00e4ndernden Kl\u00e4ngen schafft sie eine Atmosph\u00e4re, in der sich die Musik in einem kontinuierlichen Flu\u00df um den Zuh\u00f6rer zu bewegen scheint. Michel Chion beschrieb ihre Musik als so &#8222;unendlich diskret, da\u00df neben ihr jede andere Musik \u00e4rmelzupfend um Aufmerksamkeit zu heischen scheint.&#8220; Die drei St\u00fccke, die den Adnos-Zyklus bilden, sind noch nie zuvor in Ihrer Gesamtheit \u00f6ffentlich aufgef\u00fchrt worden. 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