{"id":2251,"date":"1996-08-25T20:00:21","date_gmt":"1996-08-25T20:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=2251"},"modified":"2013-01-16T19:35:50","modified_gmt":"2013-01-16T19:35:50","slug":"thomas-koner-jurgen-reble","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=2251","title":{"rendered":"Thomas K\u00f6ner &#038; J\u00fcrgen Reble"},"content":{"rendered":"<p>25.08.1996<br \/>\nInstitut Unzeit<\/p>\n<p><strong>Alchemie<\/strong> &#8211; Film-Klangprojektion<\/p>\n<p>Die ALCHEMIE Auff\u00fchrung umfa\u00dft eine ca. einst\u00fcndige Film- und Klangprojektion. Das Grundmaterial dieses Werkes zersetzt sich w\u00e4hrend der ALCHEMIE und vergeht. Jede ALCHEMIE ist daher einmalig und einzigartig. W\u00e4hrend der Projektion entstehen zun\u00e4chst kaum wahrnehmbare Formen, aus dem Nichts hervorgehoben und zur\u00fccksinkend, langsam pulsierend. Allm\u00e4hlich sich offenbarende Bilder werden br\u00fcchig, gewinnen mehrdeutige Form, streben in die abstrakte Metrik der Filmemulsion. Die Aufl\u00f6sung des Filmtr\u00e4gers ist unaufhaltsam und trifft die Performance auf ihrem H\u00f6hepunkt: die Projektion verbrennt die Bilder und beendet sich selbst. Das Material, aus dem das Werk sich entfaltet, ist eine vorbereitete, 10m lange Filmschleife, noch nicht entwickelt und unfixiert. Diese Filmschleife wird w\u00e4hrend ihrer Projektion mit verschiedenen Chemikalien behandelt, ihre Getaltung und Aufl\u00f6sung wird sichtbar. Die damit verbundenen Ger\u00e4usche f\u00fchren zu einem musikalischen Proze\u00df. Positioniert im Klangraum: die harmonischen Spektren der vibrierenden Projektionsmaschine. Das Zischen und Dampfen der Chemikalien, durch Mikrofone vergr\u00f6\u00dfert, formbar gemacht durch Eingriffe in die Binnenstruktur des Klangs. Klangfarbe, als flie\u00dfendes Relief den Bleichungen des Bildes konform, schlie\u00dflich zersetzt in spr\u00f6de Partikel, zu Staub.<br \/>\n<strong>Thomas K\u00f6ner<\/strong>, Klangk\u00fcnstler, 1965 in Bochum geboren, f\u00fchrt seit 1986 eigene Werke auf, neben Konzerten f\u00fcr Gong und Live-Elektronik produzierte er Filmmusik und Klanginstallationen. Er ver\u00f6ffentlichte 4 CDs bei Barooni\/Staalplaat.<br \/>\n<strong>J\u00fcrgen Reble<\/strong>, 1956 in D\u00fcsseldorf geboren, ist neben seiner Filmarbeit auch als bildender K\u00fcnstler t\u00e4tig (Fotografie, Montage, Objektkunst, Performance). Seine Filme wurden 1991 in einer Werkschau im Museum of Modern Art in New York gezeigt.<br \/>\nDie beiden K\u00fcnstler arbeiten seit 1992 in verschiedenen Projekten zusammen. Thomas K\u00f6ner entwarf Musik zu zwei Filmen von J\u00fcrgen Reble (&#8222;Das Goldene Tor&#8220;, &#8222;Instabile Materie&#8220;). Dazu kommen regelm\u00e4\u00dfige Auff\u00fchrungen von ALCHEMIE, so u.a. in der Kunsthalle Bern, Melkweg Amsterdam, The Performance Space Sydney.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25.08.1996 Institut Unzeit Alchemie &#8211; Film-Klangprojektion Die ALCHEMIE Auff\u00fchrung umfa\u00dft eine ca. einst\u00fcndige Film- und Klangprojektion. Das Grundmaterial dieses Werkes zersetzt sich w\u00e4hrend der ALCHEMIE und vergeht. Jede ALCHEMIE ist daher einmalig und einzigartig. W\u00e4hrend der Projektion entstehen zun\u00e4chst kaum wahrnehmbare Formen, aus dem Nichts hervorgehoben und zur\u00fccksinkend, langsam pulsierend. Allm\u00e4hlich sich offenbarende Bilder werden br\u00fcchig, gewinnen mehrdeutige Form, streben in die abstrakte Metrik der Filmemulsion. Die Aufl\u00f6sung des Filmtr\u00e4gers ist unaufhaltsam und trifft die Performance auf ihrem H\u00f6hepunkt: die Projektion verbrennt die Bilder und beendet sich selbst. 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