{"id":3588,"date":"2016-08-04T12:09:21","date_gmt":"2016-08-04T12:09:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=3588"},"modified":"2021-11-15T15:37:06","modified_gmt":"2021-11-15T15:37:06","slug":"scores-ari-benjamin-meyers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=3588","title":{"rendered":"SCORES \u2013 Ari Benjamin Meyers"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hb_1611_141-Kopie.jpg\" rel=\"lightbox[3588]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-3617\" src=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hb_1611_141-Kopie-300x200.jpg\" alt=\"hb_1611_141-kopie\" width=\"443\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hb_1611_141-Kopie-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hb_1611_141-Kopie-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hb_1611_141-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hb_1611_141-Kopie-210x140.jpg 210w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Ari Benjamin Meyers<br \/>\n<\/strong><strong><em>Who\u2019s Afraid of Sol La Ti?<br \/>\n<\/em><\/strong><strong><em>(Invention I)<br \/>\n<\/em><\/strong>2016<\/p>\n<p>T\u00e4gliche Aktivierung von einzelnen Meta-Partituren durch Wojtek Blecharz (Komponist) und Susanne Fr\u00f6hlich (Blockfl\u00f6ten) w\u00e4hrend der gesamten Ausstellungslaufzeit sowie der vollst\u00e4ndigen Sammlung im Abschlusskonzert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ari Benjamin Meyers<\/strong> erforscht in seinen Ausstellungen und Kompositionen Strukturen, die die performative und immaterielle Seite der Musik neu definieren und die Frage nach der Ausstellbarkeit von Musik im Kunstkontext thematisieren. Mit <strong><em>Who\u2019s Afraid of Sol La Ti? <\/em><em>(Invention I) <\/em><\/strong>wendet er den Ausstellungsraum von einem Ort der Pr\u00e4sentation in einen der Produktion und Reflexion. Ausgehend von einem kurzen, von ihm komponierten Kernthema sowie dessen verschiedenen motivischen Dekonstruktionen (\u201aBausteine\u2019) und den daraus von Meyers konstruierten 15 sogenannten \u201aMeta-Partituren\u2019, entwickelt der Komponist Wojtek Blecharz w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten des Museums t\u00e4glich neue musikalische \u00dcbersetzungen, die wiederum ad hoc von der Musikerin Susanne Fr\u00f6hlich auf einer ihrer ca. 50 Blockfl\u00f6ten interpretiert und einstudiert werden.<\/p>\n<p>Entsprechend ist das Display im Ausstellungsraum gegliedert: Im ersten Raum sind s\u00e4mtliche musikalische Bausteine des Kernthemas von Meyers zusammen mit der Sammlung von Blockfl\u00f6ten zu sehen, w\u00e4hrend im zweiten Blecharz und Fr\u00f6hlich umgeben von den Projektionen der t\u00e4glichen \u201aMeta-Partituren\u2019 komponieren und performen und im dritten schlie\u00dflich das kurze Grundthema pr\u00e4sentiert wird, auf das alle Folgekompositionen und -interpretationen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<p>Bezugnehmend auf Sol Le Witts <em>Instruction Pieces<\/em> wird der Prozess des Komponierens und Einstudierens t\u00e4glich geradezu sisyphosartig wiederholt und ausgel\u00f6scht, wobei sich die zu erinnernde Komposition von Tag zu Tag verl\u00e4ngert. Es gibt keine Aufzeichnungen oder Aufnahmen der t\u00e4glichen Kompositionen, und auch das Finale am Ende der Ausstellung ist kein Konzert im klassischen Sinne. Die ca. sechzigmin\u00fctige Performance bildet dennoch den H\u00f6hepunkt des hier vorgef\u00fchrten Kompositionsprozesses, bevor das Ergebnis ganz verschwindet und nur noch in der Erinnerung weiterlebt.<\/p>\n<p>Foto:<br \/>\nAri Benjamin Meyers, <em>Who\u2019s Afraid of Sol La Ti?<\/em> <em>(Invention I)<\/em><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Ausstellungsansicht \u201cScores\u201d, Hamburger Bahnhof, Berlin 2016<br \/>\nFoto: Thomas Bruns,\u00a0\u00a9 Courtesy of the artist and Esther Schipper<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ari Benjamin Meyers Who\u2019s Afraid of Sol La Ti? (Invention I) 2016 T\u00e4gliche Aktivierung von einzelnen Meta-Partituren durch Wojtek Blecharz (Komponist) und Susanne Fr\u00f6hlich (Blockfl\u00f6ten) w\u00e4hrend der gesamten Ausstellungslaufzeit sowie der vollst\u00e4ndigen Sammlung im Abschlusskonzert. &nbsp; Ari Benjamin Meyers erforscht in seinen Ausstellungen und Kompositionen Strukturen, die die performative und immaterielle Seite der Musik neu definieren und die Frage nach der Ausstellbarkeit von Musik im Kunstkontext thematisieren. Mit Who\u2019s Afraid of Sol La Ti? (Invention I) wendet er den Ausstellungsraum von einem Ort der Pr\u00e4sentation in einen der Produktion und Reflexion. 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