{"id":3659,"date":"2017-08-11T11:23:14","date_gmt":"2017-08-11T11:23:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=3659"},"modified":"2017-08-16T16:00:34","modified_gmt":"2017-08-16T16:00:34","slug":"hanne-darboven-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=3659","title":{"rendered":"Hanne Darboven"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Orgelkonzert<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Opus 1\u20134 f\u00fcr Orgel (1979\/80)<br \/>\n<\/strong><strong>Opus 14a f\u00fcr Orgel (1983\/84)<br \/>\n<\/strong><em>24 Ges\u00e4nge<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong>Notation von Hanne Darboven<br \/>\nTranskription von Friedrich Stoppa f\u00fcr Orgel<br \/>\nAlexander Moosbrugger, Orgel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 27. August 2017, 19 Uhr<br \/>\n<\/strong>Einlass ab 18.30 Uhr<\/p>\n<p><strong>Epiphanienkirche<br \/>\n<\/strong>Knobelsdorffstr. 72<br \/>\n14059 Berlin Charlottenburg<br \/>\n(U2 Kaiserdamm, S Westend)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Konzert wird veranstaltet von Freunde Guter Musik Berlin e.V.<br \/>\nin Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof \u2013\u00a0Museum f\u00fcr Gegenwart \u2013 Berlin, Staatliche Museen zu Berlin,\u00a0zum Abschluss der Ausstellung <em>Hanne Darboven. Korrespondenzen<\/em> (bis 27.8.2017).Mit Unterst\u00fctzung der Freunde der Nationalgalerie.<br \/>\nMit Dank an die Evangelische Kirchengemeinde Epiphanien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\" target=\"_blank\">www.freunde-guter-musik-berlin.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hannedarboveninberlin.de\" target=\"_blank\">www.hannedarboveninberlin.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.smb.musum\/hbf\" target=\"_blank\">www.smb.musum\/hbf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit Ende der 1960er Jahre basieren die Arbeiten der bildenden K\u00fcnstlerin Hanne Darboven (1941\u20132009) auf Zahlenadditionen nach Kalenderdaten, die sie in Zeichnungen und B\u00fcchern ausschrieb und in wand- bzw. raumgreifenden Installationen pr\u00e4sentierte. Sie entwickelte Methoden und Systeme zur Erfassung und grafischen Umsetzung von Zeit, sowohl der von ihr konkret durchlebten als auch einer \u00fcbergeordneten, vorgestellten Zeit.<\/p>\n<p>Hanne Darbovens Arbeiten sind als Abl\u00e4ufe zu begreifen und haben einen zeitlichen Charakter, der Parallelen zur Musik als &#8218;zeitliche&#8216; Kunst aufweist. Seit 1979 hat sie die ihren visuellen Arbeiten zugrundeliegenden Zahlenkonstruktionen auch in musikalische Strukturen \u00fcbertragen; die Zahlen bestimmter Zeitrechnungen wurden von ihr selbst in Noten umgesetzt und dann von professionellen Musikern in musikalisch auff\u00fchrbare Partituren f\u00fcr Solobesetzungen bis hin zu Orchesterwerken transkribiert.<\/p>\n<p>Die N\u00e4he ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit zur Musik beschrieb Hanne Darboven wie folgt:<\/p>\n<p>&#8222;Meine Systeme sind numerische Konzepte, die nach den Gesetzen der Progression und\/oder der Reduktion arbeiten, in der Art eines musikalischen Themas mit Variationen.&#8220;<\/p>\n<p>Und: \u201eDie Endkonsequenz meiner Arbeit wird die Musik sein. Die totale Abstraktion der Kunst, das ist die Musik. \u2013 Immer gewesen und wird sie mit mir weiter sein.\u201c<\/p>\n<p>In Berlin wurde erstmals 1999 eine Auswahl der musikalischen Werke von Hanne Darboven im Rahmen der Veranstaltungsreihe <em>Musikwerke Bildender K\u00fcnstler<\/em> der Freunde Guter Musik Berlin in Kooperation mit der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof uraufgef\u00fchrt. Das Programm zum Abschluss der Ausstellung <em>Hanne Darboven. Korrespondenze<\/em>n im Hamburger Bahnhof \u2013 Museum f\u00fcr Gegenwart \u2013 Berlin umfasst fr\u00fche Orgelwerke der K\u00fcnstlerin, die erstmals in Berlin zu h\u00f6ren sind. Die Werke <em>Opus 1\u20134<\/em> (1979\/80) sind integraler Bestandteil ihrer Arbeit <em>Wende 80<\/em> (1980\/81), in der sie erstmals Musik als Medium in ihr Werk einf\u00fchrte. Sie beruhen auf Quersummenberechnungen des Jahrhunderts progressiv in aufsteigender Form, das Werk <em>24 Ges\u00e4nge, Opus 14a<\/em> (1983\/84) auf der Reduktion von Quersummenberechnungen. Die Auff\u00fchrung der Werke durch den Organisten Alexander Moosbrugger macht Zahlenkonstruktionen akustisch erfahrbar, die die K\u00fcnstlerin in ihren bildk\u00fcnstlerischen Arbeiten auf unterschiedliche Weise ausgeschrieben hat und er\u00f6ffnet somit einen weiteren Einblick in das herausragende k\u00fcnstlerische Gesamtwerk von Hanne Darboven.<\/p>\n<p><strong>Alexander Moosbrugger <\/strong>ist freier Komponist und Organist und lebt seit 2001 in Berlin. Er studierte in Feldkirch, Wien, Stuttgart und Berlin, hat in Europa, Japan und den USA konzertiert und hat u.a. 2014 Hanne Darbovens <em>Opus 12<\/em> in Berlin uraufgef\u00fchrt. Seine Kompositionen \u2013 vorwiegend Kammermusik \u2013 sind von renommierten Festivals in Auftrag gegeben und werden weltweit gespielt, etwa im Konzerthaus Berlin, am King&#8217;s College Cambridge, im Muziekgebouw aan \u2019t IJ Amsterdam oder bei der Musik Biennale Venedig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orgelkonzert\u00a0 Opus 1\u20134 f\u00fcr Orgel (1979\/80) Opus 14a f\u00fcr Orgel (1983\/84) 24 Ges\u00e4nge Notation von Hanne Darboven Transkription von Friedrich Stoppa f\u00fcr Orgel Alexander Moosbrugger, Orgel &nbsp; Sonntag, 27. August 2017, 19 Uhr Einlass ab 18.30 Uhr Epiphanienkirche Knobelsdorffstr. 72 14059 Berlin Charlottenburg (U2 Kaiserdamm, S Westend) &nbsp; Das Konzert wird veranstaltet von Freunde Guter Musik Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof \u2013\u00a0Museum f\u00fcr Gegenwart \u2013 Berlin, Staatliche Museen zu Berlin,\u00a0zum Abschluss der Ausstellung Hanne Darboven. Korrespondenzen (bis 27.8.2017).Mit Unterst\u00fctzung der Freunde der Nationalgalerie. Mit Dank an die Evangelische Kirchengemeinde Epiphanien. &nbsp; Weitere Informationen: www.freunde-guter-musik-berlin.de www.hannedarboveninberlin.de www.smb.musum\/hbf &nbsp; Seit Ende der 1960er Jahre basieren die Arbeiten der bildenden K\u00fcnstlerin Hanne Darboven&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[31],"tags":[272,15],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3659"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3659"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3677,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3659\/revisions\/3677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}