{"id":659,"date":"2005-02-25T16:22:54","date_gmt":"2005-02-25T16:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=659"},"modified":"2014-01-02T14:30:15","modified_gmt":"2014-01-02T14:30:15","slug":"carsten-nicolai-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=659","title":{"rendered":"Carsten Nicolai"},"content":{"rendered":"<p>25.02. &#8211; 03.04.2005<br \/>\nNeue Nationalgalerie Berlin \/ Obere Halle<\/p>\n<p><strong>syn chron<br \/>\n<\/strong>Architektonischer K\u00f6rper als Interface<br \/>\nRaum. Licht. Ton. (2005)<\/p>\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n<p>Carsten Nicolai \u2013 Konzeption, Komposition<br \/>\nFinn Geipel &amp; Giulia Andi, LIN \u2013 Architektur<br \/>\nWerner Sobek \u2013 Tragwerk<br \/>\nDavid Letellier \u2013 k\u00fcnstlerische Assistenz<\/p>\n<p>Ingrid Buschmann, Gabriele Knapstein \u2013 Kuratorinnen<\/p>\n<p>JENOPTIK AG \u2013 Laserquellen<br \/>\nLaserAnimation SOLLINGER GmbH \u2013 Lasertechnik, Programmierung<br \/>\nELAC Electroacustic GmbH \u2013 Audiotechnik<br \/>\nNibo \u2013 Soundprogrammierung<br \/>\nideea Messe- und Dekorationsbau GmbH \u2013 Produktion Architektur<br \/>\nRob Feigel \u2013 technische Produktion<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2005\/02\/CN0205-Walter-01.tif\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2790\" title=\"CN0205-Walter-01\" src=\"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2005\/02\/CN0205-Walter-01.tif\" alt=\"\" width=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foto: Uwe Walter<\/p>\n<p>Der Bildende K\u00fcnstler und Musiker Carsten Nicolai hat f\u00fcr die obere Halle der Neuen Nationalgalerie einen Raum konzipiert, der zugleich als akustischer K\u00f6rper, Resonanzraum und Projektionsoberfl\u00e4che dient. Es handelt sich um einen begehbaren kristallinen K\u00f6rper, dessen transluzente Haut Tr\u00e4ger von akustischen wie optischen Ereignissen ist. Die von Nicolai komponierte elektronische Musik generiert die vom Laser projizierten Lichtmodulationen. Die Komposition ist f\u00fcr die gesamte Laufzeit der Installation konzipiert, sie sieht Tag- und Nachtzust\u00e4nde vor sowie die M\u00f6glichkeit von Live-Pr\u00e4sentationen. Der architektonische K\u00f6rper ist zugleich Klang- wie Lichtraum, in den die Besucher eintreten, den sie aber auch von au\u00dfen schon von weitem wahrnehmen k\u00f6nnen. Bei dieser mobilen Architektur handelt es sich um einen Prototypen, den der K\u00fcnstler gemeinsam mit den Architekten Finn Geipel und Giulia Andi, LIN sowie dem Ingenieur Werner Sobek entwickelt hat. Neben neuester Lasertechnologie experimentiert Nicolai mit den speziellen akustischen Gegebenheiten des kristallinen Raums.<\/p>\n<p><strong>Carsten Nicolai<\/strong>, geb. 1965 in Chemnitz, hat in seinen Arbeiten seit Mitte der 1990er Jahre einen besonderen Ansatz der Verbindung zwischen Kunst und Musik, zwischen visueller und akustischer Wahrnehmung entwickelt. Seine Haltung als K\u00fcnstler und Musiker ist mit der eines Forschers vergleichbar. In immer wieder neuen experimentellen Versuchsanordnungen versucht Nicolai die Trennung menschlicher Sinneserfahrungen zu \u00fcberwinden und naturwissenschaftliche Ph\u00e4nomene wie Klang- und Lichtfrequenzen in f\u00fcr Augen und Ohren wahrnehmbare Ereignisse zu transformieren. \u00bbsyn chron\u00ab ist das bisher gr\u00f6\u00dfte Projekt in seinem Bestreben, eine Symbiose von Architektur, Licht und Ton zu schaffen.<\/p>\n<p>Das Projekt \u00bbsyn chron\u00ab findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe \u00bbMusikwerke Bildender K\u00fcnstler\u00ab, die seit 1999 von Freunde Guter Musik Berlin in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie Berlin und seit 2002 mit dem Festival MaerzMusik der Berliner Festspiele durchgef\u00fchrt wird. Innerhalb dieser Reihe nimmt die Arbeit von Carsten Nicolai eine Sonderstellung ein. Sie versteht sich als ein Experiment, bei dem sich der K\u00fcnstler nicht nur im Grenzbereich von Kunst und Musik, sondern auch an der Schnittstelle zur Wissenschaft bewegt.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung von Freunde Guter Musik Berlin e.V.,\u00a0in Zusammenarbeit mit Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin\u00a0und MaerzMusik 2005 \/ Berliner Festspiele.<br \/>\nErm\u00f6glicht aus Mitteln der Schering Stiftung und des Hauptstadtkulturfonds.\u00a0Mit Unterst\u00fctzung von JENOPTIK AG, LaserAnimation SOLLINGER GmbH,\u00a0ELAC Electroacustic GmbH und ideea Messe- und Dekorationsbau GmbH.\u00a0Medienpartner: SPEX und The Wire. Mit Dank an Galerie EIGEN + ART.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><a href=\"http:\/\/www.musikwerke-bildender-kuenstler.de\" target=\"_blank\"><br \/>\nwww.musikwerke-bildender-kuenstler.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.carstennicolai.de\" target=\"_blank\">www.carstennicolai.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.smb.spk-berlin.de\/nng\/i.html\" target=\"_blank\">www.smb.spk-berlin.de\/nng\/i.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Gef\u00f6rdert durch:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.scheringstiftung.de\">www.scheringstiftung.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de\">www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25.02. &#8211; 03.04.2005 Neue Nationalgalerie Berlin \/ Obere Halle syn chron Architektonischer K\u00f6rper als Interface Raum. Licht. Ton. 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