{"id":688,"date":"2004-12-05T15:59:40","date_gmt":"2004-12-05T15:59:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/wp\/?p=688"},"modified":"2012-06-21T20:01:48","modified_gmt":"2012-06-21T20:01:48","slug":"kixx-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freunde-guter-musik-berlin.de\/?p=688","title":{"rendered":"KIXX"},"content":{"rendered":"<p>05.12.2004<br \/>\nMaria am Ostbahnhof<\/p>\n<p><strong>\u2013 the big before and after show \u2013 <\/strong><br \/>\nLars Rudolph (Berlin) \u2013 Trompete, Stimme<br \/>\nWigald Boning (Allg\u00e4u) \u2013 Saxophone, Keyboards, Stimme<br \/>\nWillehad Grafenhorst (Berlin) \u2013 E-Bass, Keyboards, Elektronik<br \/>\nJim Meneses (Philadelphia) \u2013 Schlagzeug<br \/>\nals Gast: Dietmar Diesner (Dresden) \u2013 Saxophon, Elektronik<\/p>\n<p>&#8222;Mickey Mouse im Klanggewitter&#8220; \u2013 mit dieser Headline traf der Tagesspiegelkritiker Geisenhansl\u00fcke Ende der 80er Jahre, zu den Hoch-Zeiten von KIXX, den Nagel auf den Kopf dieser irrwitzigen und erfrischend anarchischen Rock-Noise-Impro-Band, die es damals international in die vorderste Reihe des Genres gebracht hatte. Diese Band schlachtete die heiligen musikalischen K\u00fche, wo sie traf, \u2013 sie provozierte, scheute weder Slapstick noch brachiale Soundorgien, um sich an jedweden Kl\u00e4ngen, Ger\u00e4uschen und Fundst\u00fccken der technifizierten Welt lustvoll und missbr\u00e4uchlich zu vergreifen: mit manipulierten Schallplattenspielern, Enten-pfeifen, Sperrm\u00fcllheimorgeln, kondomisierten Mikrophonen und vielem mehr.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>KIXX<\/strong>, eine Legende schon zu Lebzeiten, wurde 1983 im Oldenburgisch-Bremischen als Studentenband aus der Taufe gehoben und bald international erweitert. Die Band erreichte ihren Zenit Ende der 80er Jahre bei zahlreichen internationalen Auftritten, u.a. mit John Zorn, Zeena Parkins, Shelley Hirsch. Sie zerfiel Anfang der 90er Jahre, als ihre Mitglieder in verschiedene k\u00fcnstlerische Richtungen auseinanderstoben. Die tempor\u00e4re, einmalige Wiedergeburt dieser wahrhaft eigenwilligen Formation in ihrer mythischen Urbesetzung, mit Lars Rudolph, Wigald Boning, Willehad Grafenhorst alias Willy Hart und Schlagzeuger Jim Meneses aus Philadelphia, der wenige Monate nach Gr\u00fcndung der Band beitrat, hat nicht zuletzt deshalb seinen gro\u00dfen Reiz, weil einige der Musiker fremde Pfade eingeschlagen und dort zum Teil betr\u00e4chtlich Karriere gemacht haben: Lars Rudolph als Film- und Theaterschauspieler (u.a. bei Christoph Marthaler), Wigald Boning als bekannter Komiker und TV-Star. Dietmar Diesner ist als Musiker eine \u2019Living Performance\u2018 schlechthin. Er wurde fr\u00fchzeitig in die KIXX-Band eingebaut und war in dieser Konstellation 1988 der erste Musiker aus der DDR, der bei einem Konzert der Freunde Guter Musik mitwirkte. \u2013 Get your KIXX at Maria\u2018s am 5. Dezember 2004!<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert durch Initiative Neue Musik Berlin e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05.12.2004 Maria am Ostbahnhof \u2013 the big before and after show \u2013 Lars Rudolph (Berlin) \u2013 Trompete, Stimme Wigald Boning (Allg\u00e4u) \u2013 Saxophone, Keyboards, Stimme Willehad Grafenhorst (Berlin) \u2013 E-Bass, Keyboards, Elektronik Jim Meneses (Philadelphia) \u2013 Schlagzeug als Gast: Dietmar Diesner (Dresden) \u2013 Saxophon, Elektronik &#8222;Mickey Mouse im Klanggewitter&#8220; \u2013 mit dieser Headline traf der Tagesspiegelkritiker Geisenhansl\u00fcke Ende der 80er Jahre, zu den Hoch-Zeiten von KIXX, den Nagel auf den Kopf dieser irrwitzigen und erfrischend anarchischen Rock-Noise-Impro-Band, die es damals international in die vorderste Reihe des Genres gebracht hatte. 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