Morton Feldman

22.07.2001 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof The Abstract Experience Philipp Vandre – Klavier Einführung: Volker Straebel Morton Feldman (1926-1987) wird heute zumeist mit seinen späten, oft mehrstündigen, sanft repetitiven Kammerwerken identifiziert. Weniger bekannt ist Feldmans frühes Schaffen der 1950er Jahre, das bald den Vorbildern des Lehrers Stefan Wolpe und des Mentors John Cage entwuchs und eine ebenbürtige ästhetische Position begründete. Legendär sind die Konzerte, die in dieser Zeit der Pianist David Tudor mit Werken der sogenannten New York School, John Cage, Morton Feldman, Earle Brown und Christian Wolff, aber auch Wolpe, Boulez und Stockhausen in New York gab. Einige Klavierkompositionen Feldmans der 1950er Jahre gelangten später nicht zur Veröffentlichung. Erst 2000 gab der Berliner Musikwissenschaftler Volker…

Chris Newman

21.07.2001 Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Ghost Symphony – Installed Concert Kammerensemble Neue Musik Berlin Sprecher: Chris Newman „Es handelt sich um Live-Installationen, in denen jeweils zwei medial unterschiedliche Arbeiten kombiniert werden, die auf die gleiche Weise entstanden sind. Beide verwenden eine ähnliche Technik, um ein Modell einer existenziellen Situation herzustellen. Vier Musikstücke für Kammerensemble werden entweder mit gesprochenem Text, Video (Diptychon-Projektion) oder einer Malerei-Installation kombiniert. Die Technik des Zusammenfaltens zum Beispiel, die das Material näher an sich selbst heranführt (was immer mein Bestreben ist), um es eher zu schichten anstatt es aneinander zu reihen, damit sich die Chronologie wendet, findet man (bis zu einem gewissen Punkt) in der „Symphony (1981) with folded Poem (1991)“ (bei dem…