Saâdane Afif: Five Preludes LIVE

 

Performanceprogramm zur Ausstellung 

Saâdane Afif
Five Preludes
12.12.2025 – 13.09.2026

Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Invalidenstraße 50, 10557 Berlin 

 

Der Hamburger Bahnhof präsentiert unter dem Titel Five Preludes die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Mit fünf zentralen Werkkomplexen aus den letzten fünfzehn Jahren gibt sie einen Einblick in die Arbeitsweise des seit 2003 in der Stadt lebenden Künstlers.

Seit 2004 hat Afif Künstler*innen, Kunsthistoriker*innen, Schriftsteller*innen und Kunstliebhaber*innen eingeladen, zu seinen Werken sogenannte Lyrics zu verfassen. Diese Texte stellten nicht nur gängige Vorstellungen davon, wie Kunstwerke interpretiert und kommentiert werden, in Frage; sie wurden auch zu einem wichtigen Material in Afifs künstlerischer Praxis. Von Anfang an war es ihm wichtig, dass sie eine physische Präsenz erhalten, und so inszenierte er Performances, in denen die Texte von einer singenden oder sprechenden Stimme live dargeboten werden. Zu allen fünf in der Ausstellung gezeigten Werkkomplexen sind solche Lyrics entstanden, die nun von in Berlin lebenden Musiker*innen aufgeführt werden.

Die Performances sind Teil der Veranstaltungsreihe Hamburger Bahnhof On Tour. Mit dieser Reihe legt das Museum zu seinem 30-jährigen Jubiläum einen besonderen Schwerpunkt auf die Vernetzung mit anderen Berliner Kulturakteuren.

 

Eine Veranstaltung von Freunde* Guter Musik Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Roter Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, KM28, Kantine am Berghain.

Konzept: Saâdane Afif, Gabriele Knapstein
Beratung: Catherine Lamb, Matthias Osterwold
Produktion: Ozan Maral, Vilém Wagner

Ermöglicht durch Hauptstadtkulturfonds. Mit Unterstützung von Hamburger Bahnhof International Companions e.V.

Saâdane Afif_Five Preludes LIVE_Flyer

 

Abbildung:
S.A., Anthologie de l’humour noir, 2010
© Saȃdane Afif. VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Fotos / Photos: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

 

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